nur so
nur so



nur so

  Startseite
    echte träume
    SPRACHEN
    blub
    ALLTAG
    REISEN
  Über...
  Archiv
  REISEN
  FILME
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Freunde
    hannina
    - mehr Freunde




  Links
   schöne menschen
   Comicbild
   Hospitality Club
   Couchsurfing
   Courrier electronique
   Medizinerforum
   weltkarte
   zum MOLNA
   Ebba



http://myblog.de/okapi

Gratis bloggen bei
myblog.de





TANSANIA 3

Ein echtes lebenszeichen schicken wir heut in die welt. sind in kigoma am tanganyika see ganz im westen von tansania. zwei busreisetage von unsrer letzten station arusha entfernt. die fahrt war hoellisch.
der erste bus hatte gleich nach 20min die ersten aussetzter, trotz unmut der mitreisenden war die stimmung irgendwie gelassen und fast heiter. die etappe dauerte 15h auf piste. weil die leute aber so nett sind hat uns einer dann eine billige unterkunft gezeigt, wir haben fast ausgeschlafen und sind am naechsten morgen richtung busbahnhof.
tickets hatten wir noch keines, weil wir es bis jetzt nicht geschafft haben in einem der sogenannten kuxury busse zu sitzen, und immer irgendwelchen versprechen "jaja das ist der beste bus" geglaubt haben. wir dachten also: zuerst bus schaun, dann ticket. nateurlich war dann unser bus schon weg. das hiess nicht direkt nach kigome sondern einmal umsteigen. aber wir dachte: jeder meter richtung ziel ist ein guter, also wieder rein in die klapperkiste. erfreulicherweise funktionierte der bus sehr gut, die strasse war asphalt und das radio direkt ueber unsrem kopf auf voller lautstaerke. irgendwann steigen dann zwei bewaffnete ein und ein kind landet auf meiner schoss. das spektakel endet aber nach 3 stunden. welch genuss. allerdings stehen wir dann mitten in der pampa, hier war lange kein tourist mehr. wir stolpern in ein guesthouse, goennen uns ein soda, quatschen mit den leutz ueber gott und ein bisschen welt. man sagt uns der bus nach kigoma fuehre in einer stunde. wir sind vom preis nicht begeistert, denken da schlaegt wieder wer den touristenbonus drauf und bleiben sitzen. ein bus kommt, ist voll, faehrt ohne uns.
wir ueberlegen, einigen uns auf einen preis und beschliessen den naechsten bus dann doch zu nehmen. doch da kam ein besseres angebot. fuer den selben preis wollt uns ein herr der sowieso in den sueden fahert mitnehmen. wir denken: ja viel besser im auto als im doofen bus. vertrauenserweckend und sehr nett war er auch, ausserdem noch ein junges maedchen mit. wir also rein ins auto, happy on the road.
bis nach 20min wir einem gestrandeten bus begegnen. alle leute stehen am strassenrand, wir sind nicht sicher ob das der bus gewesen ist den wir genommen haetten.. scheiben sind zerbrochen, wir schaun ob irgendwer verletzt ist. ein jeep de rpolizei steht auch dabei. unser auto bleibt auch stehen, fahrer steigt aus. wir dann auch weil neugierig und helfersyndrom. bis wir am jeep zwei zugedeckte leichen sehen und uns die einschussloecher im bus auffallen.
mit weichen knien und aufgerissenen augen setzt sich alles zusammen. ueberfall auf den bus, und weil immer bewaffete busbeschuetzer mitfahren wird knallhart geshcossen.
wir werden ins auto zurueckgewunken. steigen ein. uns wird anders. anscheinend passiert das hier oefter, unsre mitreisenden sind gar nicht gestresst. eine stunde lang muessen wir haendchen halten und denken ist das jetzt wirklich oag, eine gute geshcichte oder ein drama. auf jeden fall das abenteuer unsres lebens mit ein paar sekunden todesangst.
je weiter wir fahren und je friedlicher die doerfer durch die wir gurken desto mehr verschwindet auch die sorge. irgendwann tut uns dann nur mehr der popsch weh und wir sehen nichts weil fenster offen, piste staubig und wir eingedeckt in dreck.
mein weisses tuch ist shcon kastanienbraun, wir lachen uns aus weil die wimpern rot sind und unser teint der eines indianers.
15km vor der stadt, die sonne legt sich ueber die schoene landschaft. gruener als um arusha, die luft feuchter und baeume und buesche dichter, wir fahren einem auto nach. das stehn bleibt, zurueckschiebt und in uns kracht. ei ei ei . der hat sich wohl auch erschrekct, aber in dem staub sieht man einfach nichts. stellte sich heraus das is der typ von der strassenbaugesellschaft der seiner frau grad zeigt was er so baut, chinesische firma. dem tats voll leid. mitten im nix war dann doch wer der da bisschen rumkramte im motor und das auto zum laufen brachte. wir wurden eingeladen den chinesen zu besuchen. und dann wars finster und wir endlich in der stadt.
da trafen wir auf einen freund von edmund, unsrem guide der safari, der hat uns ein nettes hotel gezeigt und dann war duschen essen schlafen angesagt. muss ich erwaehnen dass zuerst das licht im bad kaputt wurde und dann aus den 6 seiten menue doch nur reis und gurken bestellbar waren..
gestern haben wir uns nur erholt. norwegishc gelernt und gechillt. essen vorbestellt.
und nun sind wir schon am weg zu den shcimpansen, jane goddall s forshcungsstation und ihre putzfrau haben wir kennengelernt. mal sehn!
liebe gruesse aus turbulent afrika
3.10.09 09:54
 


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Matthias (3.10.09 14:09)
Auweia!


Matthias Köhler (3.10.09 14:45)
glück gehabt! im norden kenyas ging es nicht so freundlich zu, auf der mörderstrecke haben die korrupten militärs immer zuerst mal den ganzen bus zerschossen bis alle tot waren und dann die wertsachen eingesammelt. die ein, zwei, drei leute, die einem zum "schutz" mitgeschickt werden sind halt leider auch mehr psychische abschreckung als echter schutz. ist ja auch nicht immer wer dabei, eher zufallsprimzip. im beispiel von nordkenya wars eben leider so, dass die korrupten militärs genau wussten, wann ein unbewaffneter bus kommt ... haben dort aber vor ein paar jahren gott sei dank ziemlich alle beseitigt... viel glück weiterhin!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung