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TANSANIA 3

Ein echtes lebenszeichen schicken wir heut in die welt. sind in kigoma am tanganyika see ganz im westen von tansania. zwei busreisetage von unsrer letzten station arusha entfernt. die fahrt war hoellisch.
der erste bus hatte gleich nach 20min die ersten aussetzter, trotz unmut der mitreisenden war die stimmung irgendwie gelassen und fast heiter. die etappe dauerte 15h auf piste. weil die leute aber so nett sind hat uns einer dann eine billige unterkunft gezeigt, wir haben fast ausgeschlafen und sind am naechsten morgen richtung busbahnhof.
tickets hatten wir noch keines, weil wir es bis jetzt nicht geschafft haben in einem der sogenannten kuxury busse zu sitzen, und immer irgendwelchen versprechen "jaja das ist der beste bus" geglaubt haben. wir dachten also: zuerst bus schaun, dann ticket. nateurlich war dann unser bus schon weg. das hiess nicht direkt nach kigome sondern einmal umsteigen. aber wir dachte: jeder meter richtung ziel ist ein guter, also wieder rein in die klapperkiste. erfreulicherweise funktionierte der bus sehr gut, die strasse war asphalt und das radio direkt ueber unsrem kopf auf voller lautstaerke. irgendwann steigen dann zwei bewaffnete ein und ein kind landet auf meiner schoss. das spektakel endet aber nach 3 stunden. welch genuss. allerdings stehen wir dann mitten in der pampa, hier war lange kein tourist mehr. wir stolpern in ein guesthouse, goennen uns ein soda, quatschen mit den leutz ueber gott und ein bisschen welt. man sagt uns der bus nach kigoma fuehre in einer stunde. wir sind vom preis nicht begeistert, denken da schlaegt wieder wer den touristenbonus drauf und bleiben sitzen. ein bus kommt, ist voll, faehrt ohne uns.
wir ueberlegen, einigen uns auf einen preis und beschliessen den naechsten bus dann doch zu nehmen. doch da kam ein besseres angebot. fuer den selben preis wollt uns ein herr der sowieso in den sueden fahert mitnehmen. wir denken: ja viel besser im auto als im doofen bus. vertrauenserweckend und sehr nett war er auch, ausserdem noch ein junges maedchen mit. wir also rein ins auto, happy on the road.
bis nach 20min wir einem gestrandeten bus begegnen. alle leute stehen am strassenrand, wir sind nicht sicher ob das der bus gewesen ist den wir genommen haetten.. scheiben sind zerbrochen, wir schaun ob irgendwer verletzt ist. ein jeep de rpolizei steht auch dabei. unser auto bleibt auch stehen, fahrer steigt aus. wir dann auch weil neugierig und helfersyndrom. bis wir am jeep zwei zugedeckte leichen sehen und uns die einschussloecher im bus auffallen.
mit weichen knien und aufgerissenen augen setzt sich alles zusammen. ueberfall auf den bus, und weil immer bewaffete busbeschuetzer mitfahren wird knallhart geshcossen.
wir werden ins auto zurueckgewunken. steigen ein. uns wird anders. anscheinend passiert das hier oefter, unsre mitreisenden sind gar nicht gestresst. eine stunde lang muessen wir haendchen halten und denken ist das jetzt wirklich oag, eine gute geshcichte oder ein drama. auf jeden fall das abenteuer unsres lebens mit ein paar sekunden todesangst.
je weiter wir fahren und je friedlicher die doerfer durch die wir gurken desto mehr verschwindet auch die sorge. irgendwann tut uns dann nur mehr der popsch weh und wir sehen nichts weil fenster offen, piste staubig und wir eingedeckt in dreck.
mein weisses tuch ist shcon kastanienbraun, wir lachen uns aus weil die wimpern rot sind und unser teint der eines indianers.
15km vor der stadt, die sonne legt sich ueber die schoene landschaft. gruener als um arusha, die luft feuchter und baeume und buesche dichter, wir fahren einem auto nach. das stehn bleibt, zurueckschiebt und in uns kracht. ei ei ei . der hat sich wohl auch erschrekct, aber in dem staub sieht man einfach nichts. stellte sich heraus das is der typ von der strassenbaugesellschaft der seiner frau grad zeigt was er so baut, chinesische firma. dem tats voll leid. mitten im nix war dann doch wer der da bisschen rumkramte im motor und das auto zum laufen brachte. wir wurden eingeladen den chinesen zu besuchen. und dann wars finster und wir endlich in der stadt.
da trafen wir auf einen freund von edmund, unsrem guide der safari, der hat uns ein nettes hotel gezeigt und dann war duschen essen schlafen angesagt. muss ich erwaehnen dass zuerst das licht im bad kaputt wurde und dann aus den 6 seiten menue doch nur reis und gurken bestellbar waren..
gestern haben wir uns nur erholt. norwegishc gelernt und gechillt. essen vorbestellt.
und nun sind wir schon am weg zu den shcimpansen, jane goddall s forshcungsstation und ihre putzfrau haben wir kennengelernt. mal sehn!
liebe gruesse aus turbulent afrika
3.10.09 09:54


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TANSANIA 4

das schnellste internet tansanias hier in kigoma muss genutzt werden! daher gleich noch ein eintrag..
uns gefaellts hier auch sehr gut. wie immer wenn wir ein bisschen mehr zeit an einem ort verbringen und die hauptstrassen schon zehn mal auf und ab gegangen sind.. die stimmung hier ist recht unangespannt im vergleich zu den touristen spots auf den safarirouten.
hier arbeiten viele UN leute und forscher aus der ganzen welt. zum einen aufgrund der nationalparks in der naehe und zum andren wegen der naehe zu ruanda, burundi und dem kongo, die tansania viele fluechtlinge eingebracht hat. es wird hier auf der strasse schon franzoesisch gesprochen, kigoma die weltstadt.
unser guesthouse ist auch recht schnuckelig gelegen auf einem huegel mit blick auf den wirklich glasklaren see. das moechte man von den nicht so umweltbewussten tansaniern gar nciht meinen!
das team im hotel ist nett und die kommunikationsschwierigkeiten haben uns alle schon oft zum lachen gebracht. beide seiten also.
wir sollten uns ja wirklich mehr dem swahili widmen, aber wir sind zur zeit so fleissig am norwegisch lernen dass uns kein swahili in erinnerung bleibt, ausser bitte danke pfiati und hakuna matata.
seit dem letzten eintrag haben wir viele schimpansen gesehen!
wir gluecklichen! im gombe national park, noerdlich von kigoma.
die fahrt dorthin war sehr spannend. wir haben uns eine kleine proviantration besorgt und sind dann zum hafen von dem aus die public transport booterl nach norden fahren. verglichen mit den 100 dollar die private verlangen, sind 2 euro hierfuer durchaus eine alternative.
wir also super puenktlich am hafen, joshua bei uns, ein freund von edmund aus arusha der uns den weg zeigte und uns ab heute begleitet bei de rmahala tour.. wir schuetteln haende, bekommen einen kerl gezeigt der dann unser mann sein wird und kehren noch kurz in die hafenbar ein wo uns ein kuehles getraenk erwartet und ein wichtiger police officer uns die haende schuettelt und die rechnung uebernimmt. sehr nett.
irgendwann gurken wir dann wieder zu unsrem boot, welches zu erkennen gar nicht leicht ist, da stehen ueber 30 riesig grosse holz fischerboote halb im sand halb im wasser, es wuselt, wir finden unsren typ, der nimmt uns den schweren rucksack ab und hieft ihn ins boot. wir ziehen uns die shcuh aus, durchs wasser ins boot. da sitzen schon viele leute, wir finden einen platz. sitzplaetze gibt es hier rund ums boot, man sitzt quasi am verbreiterten bootsrand. nix mit lehne oder fussablage. gepaeck verstauen wir zu unsren fuessen auf mehlsaecken und andrem. irgendwann scheint das boot voll, wir wissen also dass es noch lang nicht voll ist. es kommen immer mehr menschen, babies werden rumgereicht, tomatenkoerbe fixiert, und tomaten dann doch eingesammelt weil schlecht fixiert.. mindestens 30 kisten cola werden eingeladen, ein lebender hahn, zeugs ueber zeugs.das boot steht immer tiefer im wasser, scheint jetzt von aussen nicht mehr so maechtig. mit nur einer halben stunde verspaetung legen wir ab.
die fahrt war recht witzig zu beginn, leute beobachten, das ufer vorbeiziehen sehn. keiner an bord sprach englisch, dass meine nachbarin aber gern ein getraenk spendiert haben wollen haett war mir schon klar.. nach 2 stunden wurde dann mit dem kassieren begonnen, wir wieder auf de rhut weil abzockepanik. aber kein problem. ein junges maedchen hatte aber scheinbar zu wenig geld mit, da wurden ihr ohne mitleid die schuhe abgenommen als pfand. mehr oder weniger heimlich haben wir dann ausgeholfen, natuerlich in der sorge dass jetzt jeder kein geld hat. aber war gar nicht, amuesiert darueber gaben ihr die kerls die schuh zurueck. nettes detail: sie hat uns dann recht schuechtern gewunken nachdem wir ausstiegen.
nach 3 stunden waren wir endlich in gombe. da war ein guesthaus und eine rezeption, baboons um die tische und un leute die baboons verscheuchten. wir genossen den sonnenuntergang, kochten uns dann nudeln die wir fast noch mehr genossen.. lernten ein britisches paerchen kennen und tratschten bisschen. am naechsten tag ging dann die tour in die berge los. die schwuelste hitze ever! nach wenigen schritten waren wir shcon patschnass, es ging durch den urwald steil bergauf. und bergab. immer dabei das walkietalkie von unsrem jungen guide der von den trekkern im wald den aufenthalt der affen bekannt gegeben bekam. ein bisschen zweifelnd waren wir natuerlich ob wir denn die tiere heute sehen wuerden und wie nah und ueberhaupt. 2 stunden spaeter hoerten wir dann die ersten laute, das ist vielleicht beeindruckend. da beginnt wirklich erst einer, dann fallen alle mit ein und dann gibts ein tohuwabohu. als erstes erspaehten wir eine mutter und drei kleine weit ueber uns im baum sitzen. danach nur wenige meter vor uns am weg 3 andre erwachsene tiere. die waren von uns wenig beeindruckt und liefen dann gemuetlich an uns vorbei. wir spazierten ihnen nach und die naechste stunde verbrachten wir damit am weg sitzend den schimpansen zuzuschauen wie sie sich lausten. den maennchen gingen wir immer aus dem weg, die kamen immer recht beeindruckend auf uns zu und fuchtelten wild mit den armen und klopften auf den boden..
gegen ende der besuchszeit, die in diesen parks auf eine stunde begrenzt ist legten sich die affen zur ruhe, schliefen ein.
wir gingen dann zurueck und chillten am gelaende und beobachteten nicht weniger lustig die paviane, die wirklich nah kamen (einer hat mich fast am zeh gezogen).
am naechsten morgen gings fuer uns wieder zurueck, die mission schimpanse war vorerst erfuellt.
jetzt sind wir drauf und dran mit der liemba, dem aeltesten passagierboot der welt richtung sueden zu fahren, in die mahala mountains, dem abgelegensten national park tansanias zu fahren um dort noch mehr urwald und noch mehr affen, ua. auch shcimpansen, zu sehen. mit guide und cook. drei tage lang.
wuenscht uns glueck.
der flug nach sansibar ist auch gebucht, am 14. gehts dorthin, und nach gewuerztour und delfinschaun weiter nach pemba. das is der plan..
7.10.09 13:24


TANSANIA 5

Ein herrlicher aufenthalt in den mahale mountains liegt nun hinter uns, viel muessen wir noch darueber nachdenken wie sehr der urwald uns eigentlich gefaellt.
am mittwoch starteten wir mit der liemba los, richtung sueden am tanganiyka see. zuerst noch ein bisschen skeptisch ob denn die erste klasse kabine wirklich noetig sei, waren wir nach der tour unter deck sehr erleichtert. bis alle leute und ihr hausstand an bord waren, schatzungsweise 1000 menschen, verzoegerte sich die geplante abfahrtszeit um 2 stunden. wir lernten ein britisches paerchen kennen und einen dokumentarfilmer der zuvor 1,5 jahre in aethiopien bei einem stamm lebte, dort die aergsten geschichten erlebte (vom ratten essen, blut trinken ueber angeschossene leute verarzten und rinderklau). die zeit verging wie im flug, wir versuchten dann doch noch ein paar stunden zu schlafen denn wir wuerden mitten in der nacht unser ziel erreichen. schlafen ist nicht gelungen. um 3 ca erreichten wir das wasser vor logosa, fischerboot handelten ueber bord mit kanisterweise palmoel und andren goodies. und auch wir wechslten das boot, stiegen vom grossen ins kleine motorbooterl. wie gewohnt nahmen wir am rand platz und gurkten durch die nacht, die starke beleuchtung der liemba liessen wir zurueck, nur der mond war fast voll.. nach einiger zeit war auch klar dass wir zu muede sind um uns auf dem rand zu halten, auf einer plane kuschelten wir uns auf den boden, schliefen fast ein, als wir dann doch in einem hafenaehnlichen gebiet stehen blieben, boot wechselten, weiterfuhren.
am ufer sahen wir nur die umrisse von bergen, sonst nix.
irgendwann kamen wir dann an. stiegen aus, mich hats gleich in die fluten geschmissen weil beinkoordination nach der durchgemachten nacht nicht geht..
war dann egal, in einem bungalow fanden wir dann noch wunderbare 4 stunden schlaf bevor sich das paradies uns zeigte am naechsten morgen!
dazu mehr ein ander mal. internet zeit ist um
12.10.09 09:19


TANSANIA 5b

Geschlafen haben wir wie steine, nur die urwald geraeusche im ohr.
beim blick ausm fenster auch nur pflanzen.
die sonne scheint das fruehstueck ist lecker.
die anlage besteht aus 4 bungalows und einem haupthaus in dem gegessen wird. ein paar meter weiter versteckt sich das camp der schimpansentracker und guides. uns stellt sich einer vor und ohne langes brodeln sind wir startklar fuer die affensuche. in unsren koepfen haben wir noch den beschwerlichen aufstieg im gombe park, schweissnasse leiberl und drum werden ersatzleiberl und 2 grosse flaschen wasser eingepackt. aber es kommt alles ganz anders. nach wenigen minuten schon hoeren wir es in den baeumen schreien und befinden uns mitten in der schimpansengruppe. auch die naechsten tage hatten wir immer glueck und konnten nach nicht allzu langer zeit und wenig aufstieg die affen sehn. man muss sich in ihrer naehe immer mit mundschutz aufhalten. 2006 kam es naemlcih zu einem grippeausbruch der 10 prozent der tiere getoetet hat. gelegentlich sind ein zwei forscher in der naehe, der park steht unter japanischer aufsicht. eine stunde zeit hat jede gruppe pro tag.
und die geht immer schnell vorbei. man beobachtet sie beim lausen, beim sich kitzeln, beim kreischen. vor allem wenn das alpha maennchen vorbei kommt um sich zu vergewissern dass kein anderes maennchen sich an seinen damen vergreift.. dadurch dass auch die schimpansen gerne die freigemachten wege benutzen und wissen dass vom menschen hier keine gefahr ausgeht spazieren sie manchmal recht nah an einem vorbei. am zweiten tag trafen wir auf einen fotografen mit riesenkamera. vor uns schimpansen und auch hinter uns waren welche. die order von den guides lautet dann immer alle auf eine seite steigen und platz frei machen, vor allem in dem moment, da sie wussten das alpha tier kommt nach. wir alle gespannt, sehen ein paar junge tiere vorbeilaufen aufgeregt. und dann kam auch schon pim ueber die kuppe, ein muskelpaket deutlich riesiger als die andren. der hat gleich mal an den baeumen geruettelt, den boden beklopft und dem fotograf eine verpasst. sehr eindrucksvoll.
anderes nettes erlebnis war der kleine chimp am baum der uns spitzbuebisch beobachtet hat und dann genuesslich aeste abgebrochen hat und auf den steve geschmissen. wir haben uns leider nicht verscheuchen lassen.. und dann viele nette geschichten ueber die einzelnen tiere. die kinderlose alte shcimpansendame die sich um die babies der andren kuemmern darf.
nach einer grossen jause goennten wir uns immer einen schwimm im see, der glasklar und erfrischen war. kleine steinchen und sandboden kamen mir sehr gelegen. die kulisse atemberaubend mit sicht auf die zugewachsenen maerchenberge und sandstrand, mit glueck auch auf die paviane. bisschen unrund bin ich trotzdem immer in so einem wasser, schliesslich zweittiefster see der welt, und weit und breit keiner im wasser.
und den nachmitta sassen wir entweder hinter der huette im wald oder gingen nochmal spazieren. gleich hinterm haus hatten wir auch viel spass. eigentlich setzten wir uns nur fuer die tollen geraeusche des waldes hinters haus, aber schon nach wenigen minuten fing es links rechts oben und unten an zu rascheln. zuerst besuchten uns die paviane, dann sahen wir ein stueckchen weiter die riesige waldsau mit ihren drei kindern und mann wie sie sich in einem erdloch verstecken. dann eine fast 70cm lange echse vorbeispazieren und uns beaeugen. dann die rotschwanzaffen und das mungopaerchen. so konnten wir stundenlang sitzen...

fuer die rueckreise war geplant wieder auf die liemba zu steigen die auf ihrer rueckreise von sambia vorbeikommt. aber.. wie in unsren unpraktischen vorstellungen.. wurde sie beauftragt fluechtlinge zurueck in den kongo zu bringen.. und wuerde deshalb erst 5 tage spaeter vorbeikommen. fuer uns sehr ungut weil flug schon gecheckt und nationalpark gebuehren pro tag auch bisschen viel.. nach vielen verhandlungen brachte uns das nationalparkboot statt fuer 400 dollar fuer nur 150 dollar auf halben weg nach kigoma. mitten in der nacht an einen abgelegenen ort. wir dachten eigentlich die aergsten trips schon hinter usn zu haben.. aber nein, es geht immer noch aerger.. das boot war so schnell dass wir nur so ueber die wellen flogen und zum liegen war keine ruhe und kein platz. irgendwann zog dann auch bissl wind auf der uns das ganze wasser ins boot schwappte. selbst unsre regenschuetzer halfen irgendwann nicht mehr wirklich. dass die mannschaft vielleicht ne plane an bord gehabt haette.. nein. vieles scheint immer so als wuerde es zum ersten mal gemacht..
um mitternacht oder spaeter versuchten wir anzulegen, schwierig bei unbewohntem strand und fehlendem licht. gruselig die buchten bei nacht und unsrer vorstellung von hippos ueberall.. (internet aus)
13.10.09 12:25


TANSANIA 5c

sind mittlerweile endlich in pemba angekommen, liebevoll aufgenommen nd verwoehnt worden!
die rueckreise von mahale kurz: mitten in der nact anlegen, keine hippos die uns fressen aber wir durchnaesst und ich ungehalten. hab dann vorgeschlagen fuer die naechsten fahrten waere doch eine plane oder irgendwas als unter und ueberlage nicht verkehrt (antwort: wir sind kein luxusboot).. ei ei ei.
dann noch 2km durch die nacht gewandert, gut dass wenigstens noch eine stirnlampe da war. und irgendwie stand dann auf nem huegel doch ein bus in und um den schon die leutz lagen und quasi bis abfahrt im morgengrauen warteten. wir uns dazugesellt und zu fernen bob marley klaengen gedoest. die busfahrt, zu unsrem leidwesen, war dann dch weniger arg. nur 7 stunden, fahrstil in ordnung und pipipausen vorhanden.

in kigoma haben wir dann noch die gegend genossen, norwegisch gelernt wie jeden tag mittlerweile (brav!). und dann ging der flug quasi direkt nach sansibar. fliegen ist eine tolle sache in tansania, auch von pemba fliegen wir zurueck!

sansibar hat uns eigentlich recht gut gefallen. ich war etwas skeptsch ob der non touri/touri schock nicht zu gross wuerde, aber ging. in stonetown gabs endlich gutes essen, abende in lokalen am meer. danach waren wir 3 tage in jambiani an der ostkueste in einer ausgesprochen netten unterkunft. das wasser klar wenn es denn da war. ansonsten war bei ebba ein kleines stueck zu gehen bevor auch da tuerkises paradieswasser uns zum schnorcheln animierte (wir haben zuvor in der stadt noch in schnorchel brille und flosse investiert) mehr action passierte da nicht, was wir gut fanden.
und dann ging es am mittwoch per faehre nach pemba, unsrer letzten station in tansania. 3h fahrt und ein massiver regenguss hiess uns willkommen, erfreulicherweise waren wir aber schnell bei kamala und bene wo man sich gleich daheim fuehlt und ein lecker nutellabrot schmieren konnte.
nach einem lesetag gestern und vielen spielminuten mit dem hundsi der beiden waren wir heute auf kojani der pirateninsel und sind zur zeit bei ihnen im labor. interessant zu sehen war das dorf in dem die erwachsenen maenner vor allem gelegentlich ausziehen um in fremden buchten zu fischen, zurueck bleiben die kinder die uns zu mindestens 50 durch die engen wege zwischen den huetten begleiteten. die gruselgeschichten von wegen steine schmeissen, kuehe auf den hals gejagt bekommen sind erfreulicherweise nicht eingetroffen. nach dem abchecken ob das projet gut laeuft ging es auf dem einbaum wieder zurueck.
die naechsten tage bringen schnorcheln und meer, ein paar tage einsame huetten im norden und lernstunden. bis es dann in 10 tagen richtung heimat geht.
ob noch ein eintrag kommt ist fraglich

bis bald
23.10.09 12:38





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