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TANSANIA 1

Seit fast einer woche streunen wir nun schon durch tansanis osten. begonnen hat die reise in daressalaam einer chaotischen stadt! die ankunft in der dunkelheit erh;ht den stresspegel immer ein wenig. aber schon nach beziehen unserer zimmer konnten wir ein bisschen gelassenheit ueben. kurzer ausfkug in die stadt zur nahrungsaufnahme folgte und dann eine unruhige nacht weil zu laute fernseher, ein rufender muezzin zu ramadan von hitze und schlecht gespannten moskitonetzen ganz zu schweigen..
der naechste tag sollte uns zum ankommen dienen, das ist nicht ganz gelungen. wir haben allerdings alle fuer uns notwendigen besorgungen erledigt, die da gewesen waeren: malariamittel, telefon, bus nach norden. ach allein der ticketkauf erinnerte uns wieder an die tatsache dass hier nichts geregelt laueft.. zumindest im ersten moment.. das ofizielle busbuero schickte uns mit nem haubetragenden juengling in irgendwelche gassen, dort handelten wir mit andren kerlen rum und hielten letztendlich ein ticket in haenden das uns am naechsten morgen nach muhenza bringen sollte. bissi skeptisch waren wir aber es hat dann doch alles gut geklappt, der bus war gmiatlich genug fuer die 7 std fahrt. in muhenza mussten wir dann umsteigen in einen lokalen bus ans meer. man wird an den bushaltestellen so lange weitervercheckt bis man in einem gefaehrt sitzt. in unserem fall war das ein umgebauter lieferwagen mit holzbaenken. ueber eine staubige piste zuckelten wir dann noch fast 3 std. zur bestzeit befoerderte das teil 32 menschen!! 3 raeder, unzaehlige bananen und zeugs nicht zu vergessen.. doch auch hier endete diese reise nicht, es wurde noch in eine faehre gesteigen und mit einem pickup gefhren bis un sein kleines paradies umgab. tuerkises wasser, ruhe, gemuetliche sessel ueberall.. dort verbrachten wir zwei naechte, gingen schnorcheln auf der vorgelagerten sandbank und hatten wirklich nette abende mit reichen amis die nicht wisen wohin mit ihrer kohle und vielen deutschen mit denen gut werwolf spielen ist.
es folgte eine elendigliche fahrt in die usambara berge, die auch wieder mit sagenhaften panoramen belohnte, gutes essen bietet und einen tollen markt. auf der fahrt haben wir auch ein nettes paerchen kennegelrnt dem wir uns fuer eine safari im anschluss an unsre bergbesteigung anschliessen..

tja, und heut sind wir endlich in arusha angekommen, haen dank wertvoller tipps einen wirklich sympathischen guide getroffen der uns zu einem guten preis sicher auf den meru und herunter bringen wird. sind ziemlich fertig nach der langen busfahrt und freuen uns auf bisschen beinbewegung! untergebracht sind wir auch sehr nett, moskitonetze haengen schon, nur der magen will jetzt gefuellt werden, ud dazu wechseln wir die strassenseite, treffen nochmal weitere deutsche (ja, da gibts hier viele) und geniessen vielleicht pommes mit ei oder aehnliches.

bis zur naechsten meldung nach dem berg! halltet usn die daumen.
7.9.09 17:39


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TANSANIA 2

Jetzt sind wir noch nicht mal drei wochen unterwegs und es fuehlt sich doch viel laenger an.
im anschluss an die letzte mail ging es bei uns in den arusha national park in dem der zweithoechste berg tansanias, der mt. meru, steht. ueber andere reisende haben wir einen super tipp bezueglich guide bekommen, der in kurzer zeit ein team (er, koch und traeger) zusammenstellte. wir also motiviert, wenn auch ein bisschen darmgestoert. die erste etappe fuehrte uns 6 stunden durch dichten wald, zuerst vorbei an bueffeln und zebras und sogar eine giraffe zeigte sich ganz nah im gebuesch..
der erste aufsteig war ziemlich toll aber auch anstrengend. im camp bekamen wir dann popcorn und wirklich leckeres essen bevor wir recht frueh ins bett fielen.
ja und mitten in der nacht hat mich dann speiberei und sch*ei ueberkommen sodass nur der max den aufsteig auf den gipfel angehen konnte. der arme steve hat krankenpflege gespielt, sehr gut sogar. beim max wars allerdings spannender. eine zweite etappe brachte ihn ins zweite lager, von wo aus es mitten in der nacht auf den gipfel ging. dort oben gab es dann einen sonnenaufgang ueber dem kilimandjaro, eine eiseskaelte und grenzerfahrung. danach gings wieder hinunter in unser camp und weiter zurueck in die stadt. ich habe vor allem im bett gelegen und bin in regelmaessigen abstaenden richtung klo.. steve hat sowohl mit mir die zeit verbracht als auch mit unsrem team, das wirklich sehr lieb war.
zurueck in arusha wurde dann noch gechillt und ausgeheilt. max hatte einen tag zur wiedererlangung seiner kraefte noetig. danach trafen wir wieder auf ellen und ruben und planten kurz den start in unsre 6-taegige safari.
die begann dann auch in rift valley, wo wir zu fuss durch die ebenen liefen, immer mit blick auf zebras und ziegen. sehr genial der kontakt mit den fussabdruecken, hinter jedem busch ein maasai und die kleinen staubtornados. die naechste station war der campingplatz nahe dem lake manyara national park, den wir am naechsten tag in aller frueh besuchten. genial der erste kontakt mit den olivenpavianen die in einer riesenfamilie den weg blockierten, sich lausten, die babies knuddelten. einer war sogar mutig genug uns hinten aufs reserverad zu steigen. mit offenem autodach liessen wir uns so die morgenluft um die ohren wehen, immer die augen auf das dickicht gerichtet und immer etwas erspaehend. so eine fuelle an getier! saemtliche elefanten drehten uns ihre hintern entgegen, die buschboecke und thomsonantilopen wedelten mit ihren schwaenzchen bevor sie sich davonmachten, die giraffen waren von uns sehr unbeeindruckt. beim hippopool durften wir dann sogar aussteigen, und die hippos in 50m entfernung beobachten, riechen und hoeren.
die erste loewenbegegnung fand auch schon statt, eine gruppe loewinnen lag dreckig unter einem strauch, vermutlich ging die jagd auf ein gnu nicht gluecklich aus.
der naechste tag war ein reisetag, wir fuhren recht lang in richtung serengeti. erlebten da die daemmerung und unendliche weite. jeder blick landete auf einer tierart, grosse herden gazellen natuerlich aber auch elefanten die wuchtig durch die gegend schreiten. der sonnenuntergang war atemberaubend und auch die nacht sehr witzig, wenn auch ruhiger als gedacht. nur ein paar hyaenen lachten.
die naechste fahrt fuehrte uns vor sonnenaufgang in die wildnis, und direkt zu wach werdenden loewinnen mit kindern die durchs gras tollten und in die sonne blinzelten. stundenlang fuhren wir so durch die gegend, bekamen ueber funk immer besonderheiten mitgeteilt und durften so sogar den seltenen leopard am baum schlafen sehen, mit gazelle die er sich hinauf geschleppt hatte. am abend ging es dann zurueck zum ngorongoro krater, dem achten weltwunder. da campten wir am kraterrand, wurden nachts einmal von schweinen aufgeweckt (bzw max an dessen zelt sie stiessen). am morgen waren wir die ersten die in den krater fuhren, genossen das tolle licht und wieder atemberaubende tierherden, diesmal so gross wie noch nie. riesenherden zebras und gnus liefen uns ueber den weg, schienen gut drauf zu sein denn sie buckelten und waelzten sich im staub. kleine gruene oasen liegen da den fluss entlang. unser fruehstueck gabs an einem kleinen see in dem die hippos schnauften und uns die zebras ebobachteten. leuchtend blaue voegel wollten von unseren wassermelonen kosten. bis auf der andren seite ein elefant auftauchte, uns ansah, kraeftige schluecke wasser nahm. wir fanden das sehr toll, schluerften tee, machten fotos, bis sich der riese in bewegung setzte udn naeher kam. unser guide meinte schon wir sollten das essen nun doch eher ins auto tun. jaja. als das tier dann doch immer naeher kam, war dann schon die unruhe in der stimme von edmund (guide) zu hoeren und er schrie> get in the car. der elefant war wohl so neugierig, bis auf 2 meter an uns heran gekommen, wir hatten uns schnell im auto verschanzt und ihn aus naechster naehe vorbei ziehen sehen. was fuer ein hoefliches tier!
weiter gings durch den park, sahen sogar geparden!
und erlebten dann ein weiteres highlight! wir kamen zu eienr stelle wo schon ein paar jeeps standen, und entdeckten dass eine gruppe loewen, ein maennchen und 4 loewinnen, zwischen den autos lag, schutz vor der sonne suchte. auch da mussten wir hin, standen dann rum, und als eins der autos wegfuhr und die loewen wieder in der sonne stehen liess, beschlossen sie unser auto als schattenspender auszuwaehlen, bei noch offenem fenster schritt eine loewin unter meiner nase vorbei und liess sich genau da hinfallen, woraufhin ich das fenster dnan doch bisschen zuzog. das maennchen folgte ihr sobald und eine weitere loewin, sodass unter unsren nasen drei loewen schnauften und schliefen. genial!bei ausgestreckter hand waere am ohr ziehen moeglich gewesen.
am rueckweg, bzw auf dem weg in ein maasaidorf ging uns ein reifen ein, was unsre ankunft im dorf um eine nacht verzoegerte. wir wurden dort herzlich empfangen, wenn auch der clash gross war. die frauen sangen uns etwas vor, tanzten mit uns. unsre burschen sangen ihnen was vor. die kinder bekamen zuckerl und wir durften sowohl haus als auch ziegenschlachtung sehen (und das vieh dannauch essen, wobei das dann doch recht zaehes fleisch gewesen sein duerfte..)diese begegnung hat uns shcon sehr beeindruckt, vor allem war die kommunikation schwer, die neugier scheinbar einseitig und ihr leben sehr einfach. darueber wird noch nachgedacht und spaeter berichtet..

jetzt sind wir muede in arusha zurueck, max fahert morgen heim, wir ueberlegen wie wir richtung westen kommen wenn der zug streikt.
liebste gruesse!
20.9.09 13:19





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