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NEW YORK 1

nun verbringen wir schon den 4. tag in new york, the city that never sleeps..
hatten netten silvesterabend, sowohl am times square (bzw in einer seitenstraße..) als auch bei einer party von einem freund von der flavia in soho. wurden sehr nett emfpangen und auch sonst genosen wir die amerikanische gastfreundlichkeit.. schön mit welcher leichtigkeit angesprochen und gesmalltalked wird.
am darauffolgenden tag sind wir in unsere wohnung eingezogen. befinden tut sie sich in der driggs ave zwischen metropolitan und 4th north falls wer auf einer karte schauen mag.. wir leben also mitten im berühmten williamsburg, dem szeneviertel von brooklyn.
die wohnung ist sehr new yorkish, rot mit feuerleiter an der fassade. die fenster sind innen mit folie verklebt weil winter ist und die fenster nicht gut dichten. von unsrem essplatz in der küche sehen wir die skyline von manhattan, das empire state building mit dem zur zeit grün beleuchteten spitz und das chrysler building.
morgens gibt es frische bagels von ums eck, kochen tun wir auch gesund.
der strahlend blaue himmel tröstet über die eisige kälte hinweg und irgendwie ist vielleicht wegen dieser temperaturen von der hektik der stadt noch nichts zu spüren. unseren ersten arbeitstag werden wir morgen haben. auf die einteilung der dienste sind wir gespannt genauso wie auf die patienten..
4.1.09 18:13


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NEW YORK 2

heute war der erste richtig erbauende arbeitstag.
wir haben während der ersten 4 wochen 18 dienste zu je 8 stunden (davon 5 nachtdienste), und eine ambulanzfahrt!
heute war ich in der pädiatrischen notfallabteilung. und hatte glück mit meinen betreuenden ärzten. es läuft so ab, dass man einen patienten aus dem warteraum holt, eine ausführliche anamnese erhebt, differentialdiagnosen sich überlegt und therapie vorschläge macht. alles stellt man dann irgendwem mit richtig verantwortung vor und freut sich weil sie alles nett erklären und auch ausfragen.
die ersten zwei tage waren ein bisschen solala.. wir waren noch bisschen gejetlaggt, ohne lust auf arbeit in der coolen stadt, wir waren bisschen verloren in den räumen wo dauernd bis zu 30 leute rumliegen.. aber wird scho!
ansonsten kommen wir grad nicht so viel zum sightseeing. sind immer erst um 4 daheim (grad frühdienst von 7-3) und dann recht fertig.. dafür ist die busfahrt sehr interessant. einen teil führt die strecke durch das jüdische viertel udn man glaubt man ist in einer anderen welt. lauter schwarzbemäntelte, huttragende bärtige.
eine alte schulfreundin hab ich getroffen, das war sehr nett!
upcoming events: obamas inauguration am 20., rettungsfahrt am montag.
freu mich über nachrichten von daheim!
9.1.09 22:49


NEW YORK 3

steve und ich sind gesundet. nach zähen tagen mit schwäche und amotivalem syndrom sind wir wieder am damm und sogar einem sonntagnachmittagsdienst positiv gesinnt.
die herausforderung diagnosen stellen ist im jänner klein. ein viraler infekt folgt dem nächsten. schultern zuckend muss man bedauern dass nicht zu helfen ist.
aber auch kniffligere fälle komen uns unter und zeigen uns wieviel wir noch nicht wissen.
ein bisschen mehr chirurgie braucht mein medizinerleben merke ich immer öfter. entsetzt bin ich wenn den kinderleins nicht mal das leiberl ausgezogen wird zum abhorchen. unser medical english macht enorme fortschritte. wir sind ja in einer tour dabei anamnesen vorzutragen.

von der stadt sehen wir zur zeit vor allem die gegend um bedford durch die wir mit dem bus fahren. und unsere: williamsburg.
in manhattan waren wir schon länger nicht mehr. die sightseeingtouren heben wir uns sowieso für die zeit mit verwandten auf. richtig groß erscheint new york mir eh erst seit wir mit dem bus 40 minuten einen bruchteil der stadt durchqueren..

*husthust*
18.1.09 18:47


NEW YORK 4

eine ruhige minute wie jetzt nutze ich zum rekapitulieren der woche. erstaunlich fit fühlen wir uns, keine zeichen mehr von verkühlung. da können die virenschleudernden patienten husten was sie wollen!
trotz schauriger nachrichten über brutaler raubüberfälle und morde sehen wir im spital nur demente und herzkranke. das highlight der brutalität war ein mann mit schussverletzung im jahre 2005.
aber man lernt so viel über eine gesellschaft wenn man ihre kränksten kennen lernt. viele mütter stillen ihre kinder nicht mehr weil sie lieber auf fertignahrung umsteigen, die ihnen gleich nach der geburt im geschenkkorb überreicht wird. das hat zur folge dass immer kleinere kinder sich virusinfektionen einfangen oder zu dick sind und speiberei kriegen.
rauchen tun sie allgemein weniger als bei uns, dafür sind sie dicker und verstopfter. häufiger als bei uns auch sichelzell erkrankung die in episoden wahnsinnige schmerzen im ganzen körper auslösen kann.

mittlerweile hängen wir uns schon an die liebsten ärzte und ärztinnen. freuen uns wenn wir was wissen und im richtigen moment ein röntgen verlangen würden. schämen uns wenn wir im ekg schon wieder irgendwas falsch gelesen haben oder den ausschlag nicht als scharlach erkannt.

abseits vom spital hatten wir die woche ein paar genießer tage. die gestalten sich oft ähnlich. beginnen tun wir motiviert mit kultur. zB mit dem besuch in einem museum (international center for photography, neue galerie, academy of medicine, PS1) oder galerien (wooster street, 25th street) oder vierteln (williamsburg, harlem, financial district). um dann irgendwo nett einzukehren und in einem kaufrausch zu enden oder bei einem film im kino oder aus der videothek. aber das ist schon in ordnung.
heute sind wir schon 30 tage hier. es wird zeit meine metro card zu erneuern. ich freue mich auf den besuch von daheim.
heute steht das empire state building vorm küchenfenster ein bisschen im dunst. steve schnarcht müde nach seinem nachtdienst.
mein lieblingsmüsli kostet leider 6 dollar und hält nicht mal zwei tage. ich freue mich auf meine creditcards-
30.1.09 16:21





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