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Bolivien 19 - La Paz

donnerstag abend bin ich wieder in la paz angekommen. nach einem wunderbaren flug ueber regenwald und schneebedeckte berge (alles in einer stunde) war ich dann wieder mit sonniger kaelte konfrontiert. lustig wenn sich alle beim warten aufs gepaeck die langen hosen anziehn dann.
nach essen und internet ging ich zu den maedls bei denen ich ja hier wohnen kann, doch die warn schon aus, und ich so mued, also blieb mir nur schlafen. wobei "nur" nicht passt, egal..

am naechsten tag dann gemuetlich alle begruessen und bisschen durch die stadt spazieren. einen trottel zufaellig treffen, den ich in cochabamba noch kennengelernt hab, mich von andren zwein noch trotteliger anquatschen lassen und heimschlendern um mit den maedls zu plaudern und fuer den abend vorzubereiten. wir gingen aus, in ne recht tussige disco mit kaesiger musik, aber netter stimmung. wir trafen bolivianische freunde der maedls, und die englaender und noch nen italiener aufm weg. die stimmung war super und ich froh ueber endlich mal weggehn.
am naechsten tag wurde nicht viel aus ausschlafen, aber ich weiss nicht mehr wieso.. nur dass wir alle recht muede waren.. und mit begeisterung eine gemueselasagne kochten. abends dann wieder weggehn mit der erwartungshaltung der abend wuerde den vorherigen noch uebertreffen,..das war natuerlich nicht so, trotzdem den roman wiedergesehn, bei dem ich die ersten tage gepennt hab, und die maria die mich auch in cochabamba besucht hat. haben dann ein bisschen discohopping gemacht, mit der konsequenz dass wir spaet heim sind ohne tanzen und viel freude..

am naechsten tag sind wir voellig muede um sieben auf, haben uns mit french toast verwoehnt und sind dann mit nem bus und ner kleinen reisegruppe nach chicaltaya.. das is ein berg 40km von la apz weg, von dem aus man eine sicht ueber la paz und das sich in la paz ergeissende el alto hat. ausserdem auf la paz´wichtige berge, den illimani und den huyana potosi.
wir fuhren schlangenlinien hinauf auf 5300m, und das kombiniert mit der muedigkeit ist ganz schoen eindruecklich, allein aufs klo gehn bringt einen zum schnaufen. wir spazierten dann noch weiter auf 5400m. die luft war klar und kalt, die sonne waermend und man konnte sogar den titicaca sehn. rundherum undendliche weiten, traumhaft!
danach sind wir noch in die valle de la luna, die wenig spektakulaer originelle steinformationen ihre besonderheit nennt.

daheim dann wieder lasagne mampfen und nach umpacken und chillen, filmschaun und bald schlafen gehn.

heute geh ich mal schaun wie s mit bussen nach uyuni aussieht und mit eventuellen reisebegleiterInnen.
4.9.06 15:30


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Bolivien 20 - Oruro

Ich hab s ja shcon gar nich tmeh rgeglaubt dass ich mich in aller frueh aus dem bett rollen kann, das ist in la paz besonders schwer in den eiskalten morgenstunden. aber ich bin aufgestanden mit der hoffnung auf ein leckeres fruehstueck von der strasse.
gluecklich wie ich bin hab ich noch in einen bus gepasst der gerade am starten war und deswegen bisschen billiger.. zuerst gehts immer hinauf nach el alto um andre menschen einzuladen. da kaufte ich mir auch eine empanada mit heissem fluessigem kaese, wunderbar!

und dann in viel zu viel decken gewickelt hitze verspuert, weil auch alle sagen muessen dass die busse so eiskalt sind..

fast vier stunden faehrt man nach oruro, von wo aus ich den nachtbus nach uyuni in die salzwuesten nehmen werde. hatte eigentlich damit gerechent einen direkteren anschluss zu bekommen, aber nun ja..
ich glaubte also, irgendwie die 9 stunden in dem kaff hier verbringen zu muessen..
ich ging also mal los, in eine beliebige richtung und die strassen wurden immer staubiger und einsamer.. bis ich dann in einen minibus gehuepft bin der richtung zentrum fuhr. da war schon mehr leben, schulkinder auf der strasse und verkaeuferinnen am strassenrand.

ja und wie ich so sitz im park und im reisefuehrer ueberlege welche der sehenswuerdigkeiten ich mir geben werde, setzt sich ein aelterer herr zu mir. und wir plaudern ein bisschen. er erzaehlt wer er is und er is schon wer ziemlich wichtiger hier. zumindest scheinen ihn alle zu kennen. seinen namen kann man auch googeln.
und dann trag ich ihm seine aktentasche zu seiner wohnung (er ist 80 jahre alt, kann nur gebueckt gehn und wirkt absolut ungefaehrlich). dort gibt er mir kleine buechlein von seiner frau die ueber naturheilmethoden in bolivien schrieb. und zeigt mir seine riesen sammlung an buechern, vor allem ueber minen in bolivien, gold und silber.. und dass mein papa antiquitaetenhaendler is hat ihm auch getaugt. dann hat er mich zum essen eingeladen in ein vegetarisches restaurant. und mich zu einem museum begleitet.
das war auch recht interesant, weils von einer zeit handelte die mir nicht so bekannt war. es is eigentlich nur die wohnung von einem reichen industriellen der hier in oruro in sachen minen getan hat. dass ich mir das merk: ein orchester das mit muenzen funktioniert, ein kuehlschrank der mit eis funktioniert, schraege dinge.

ja und dann hab ihc ja ins internet muessen um die weiterreise zu planen, da kam er auch mit der herr, und spendierte mir ein sprite..

sachen gibts!
5.9.06 23:21


Bolivien 21 - Uyuni, die Busfahrt dahin

als ich in Oruro in den bus stieg wusste ich schon instinktiv dass mich eisige kaelte erwarten wuerde, die versprechen dass die busse mit heizung ausgestattet sein wuerden hab ich eh nie geglaubt..
und so stieg ich ein, uebergluecklich mit meinem ticket und den freien platz inmitten von leuten die um die plaetze raufen mussten.. hingesetzt, decke ueber mich, tuch uebern kopf.. neben mir eine mama mit ihrem kind das sie liebstens umsorgt hat, und fuer das sie sich sogar auf den boden kniete..
von der ganz eisigen kaelte hab ich nicht viel mitbekommen, denn irgendwie war alles so kuschelig dass ich viel schlief.. erst in den stunden um mitternacht herum war klar dass draussen unmenschliche zustaende herrschen mussten . eine panne war von den meisten nur beilaeufig registriert worden.. ganz eindruecklich dann das eis dass sich an der innenseite der scheibe bildete und meine decke mit dem glas verband.. ausser in den zehen war eigentlich waerme zu spueren..
bis wir aussteigen mussten.. da lernte ich eine amerikanerin kennen die im hinteren des busses ganz ordentlich hat leiden muessen.. wir standen also im dunklen nichts, kalt wars und wir waren bereit unsummen fuer ein bett zu zahlen..
als uns dann eine junge frau ansprach von wegen tour und hotel und genau koennen wir beide nicht mehr sagen was war..
wir fanden uns auf jeden fall in einem halbwegs warmen bett wieder (5 dekcen, keine heizung) und um halb elf in einem jeep auf dem weg zur drei tages tour..
10.9.06 00:51


Bolivien 22 - Uyuni, die Tour 1

unsre gruppe war eine ausgesprochen nette bestehend aus einem deutschen, einem brasilianischen paerchen und einem schweizer paerchen, der amerikanerin und mir. und natuerlich dem fahrer und der koechin.
uyuni, die stadt machte einen sehr verlassenen eindruck. es war so kalt dass man glauben konnte rundherum wuerde schnee und eis liegen, aber es war eine trockene staubige wueste..
wir fuhren richtung salzwueste und das war spektakulaer. bs zum horizont nichts als weisse unendlichkeit die sich unter den fuessen anfuehlt wie koerniges eis.. hin und wieder wurde gehalten zum fotos machen und doerfer die auf dem weg liegen zu unterstuetzen indem man souvenirs oder wasser kauft.. das find ich recht gut..
mitten in dem weissen nichts dann ein huegel voll mit den lustigen kakteen die man aus comics kennt.
und im freien essen, mit aussicht auf diese ueberirdischen umgebungen..
in der nacht schliefen wir auf salzbetten in einem kleinen ort. davor wurde noch fussball gespielt mit den einheimischen kindern, und da ging uns ganz schoen die luft aus..
wir haben einen traumhaften grossen mond gesehn und uns gut bis in die nacht unterhalten, mit teilweise recht lustigen spielen..
10.9.06 00:56


Bolivien 3 - Uyuni, die Tour 2

um halb sechs wurden wir sanft geweckt un mit einem leckeren fruehstueck beglueckt. es ging dann recht bald weiter richtung sueden zu den lagunen.
im jeep, drei leute vorne, drei in der mitte, drei hinten und das gepaeck am dach, schlaeft es sich recht gut. auch warm wird es schnell sodass die fuenf lagen kleidung zu viel werden.. der sonnenaufgang ueber der landschaft ist ein traum, rote und gruene huegel am horizont und davor ebenste ebene, ich kanns nicht besser beschreiben..
die lagunen die wir dann zu sehen bekamen waren wunderbar. gruenes wasser umgeben von einem weissen salzrand, im ruhigen wasse die berge die sich spiegeln und flamingos die nach irgendwas essbarem suchen und mit ihrem pink dem ganzen noch ein plus an originalitaet geben. wir waren zwar nciht die einien besucher dieses ortes aber dadurch dass alles so unendlich gross erscheint, verliert sich hier jeder mensch und fuehlt sich klein. wie sichs gehoert einfach..
aus dem fotos machen kommt mannicht mehr heraus, alles uebertrifft alles.
und ich duerfte mir eine leichte blasenverkuehlung geholt haben weil wir jede stunde stoppen mussten damit ich mich hinter einem stein verstecken kann oder in eine grube hocken. und ich liebe in der natu pinkeln gehen, um sich schaun zu koennen und niemanden zu sehen..
an dieser lagune hatten wir mittagessen, traumhaft
und dann sahen wir noch blaue und rote wasser mit flamingos und wuestenfuechsen.. das viele autofahrenmacht doch recht traege und wir wuenschten uns dann schon ein bisschen mehr aufenthalt draussen, allerdings sind die distanzenso gross und die stassen so schlecht dass man viel zeit versitzt. und kaum nickt man kurz ein und wacht wieder auf hat sich die umgebung schon so geaendert dass man aus dem staunen nicht herauskommt, alle tagtaeume von traurig bis schoen gleichzeitig traeumen moechte..

am abend kehrten wir dann auf fast 5000m ein. heizung auch hier kein thema, aber geborgte und eigene decken reichten aus. viel zeit zum plaudern und schokolade essen und sogar wein von den brasilianern wurde unters volk gebracht un sorgte fuer stimmung.
und dann sahen wir etwas dass wir alle noch nie zuvor gesehen haben und wohl auch nie mehr sehen werden..
hinter den huegelnhinter den weiten leuchtete etwas auf. jeder wuerde indem augenblick denken dass es sichum eine stadt oder so handelt, aber wir wussten ja dass hier weit und breit nichts ist.. und als es immer heller wurde, zeigte sich der mond. viel groesser als man ihn bei uns sieht erhellte er alles unter sich. atemberaubend.
10.9.06 01:22


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