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CUBA 1- La Habana

Ihr Lieben!
Endlich finde ich Zugang zum Internet. Das ist hier gar nicht so einfach und auch nur fuer Touristen zugaenglich. Gegen ganz schoen viel Geld.

Wir sind sehr gut in Cuba angekommen. Verbrachten gleich vier Naechte in Havanna, einer grossen lauten Stadt voller Gegensaetze.
Gewohnt haben wir bei einem netten Ehepaar, leistbar sind nur solche Casas particulares, die ziemlich im Zentrum der Stadt wohnen. Von da aus konnten wir immer nette Spaziergaenge in die Altstadt oder in die andre Richtung unternehmen.
Das Wetter ist ganz schoen heiss und feucht. Sogar den Einheimischen ist es zu warm. Aber fuer uns gerade recht, wir haben ja eh ein ordentliches Defizit aufzuholen.
Havanna ist eine wahnsinnsstadt. Wunderschoene Hauser aus der Kolonialzeit, die leider wahnsinnig schlecht erhalten sind. Die meisten Menschen versuchen mit den Touristen Geld zu machen, und oft klappt das auch. Der Gegensatz zwischen den Einheimischen und den Touristen ist allgegenwaertig. Es gibt sogar zwei Arten von Waehrungen mit denen unterschiedliche Dinge gekauft werden koennen. Die Welt der Reichen, in der man Seifen, bottled water, und andere scheinabre Luxusgueter kaufen kan, bleibt den Kubanern meist verwehrt. Dafuer gelingt es den Touristen, oder zumindest jenen die sich dafuer interessieren, sich die andere Waehrung zu checken mit der man gegen wirklich wenig Geld Grundnahrungsmittel wie Brot, Eier oder Flan kaufen kann.
Die Strassen sind voller alter Autos, die die Luft nicht gerade gut machen, der Stadt aber etwas von ihrem Charme geben.
Unsere neue Lieblingsspeise ist Reis mit schwarzen Bohnen und Flan, eine Art suesser Griesspudding.

Am ersten Tag bekamen wir von einem netten alten Herren gleich eine Fuehrung durch die Stadt, er wusste zu jedem Gebauede spannende Geschichten und lieferte uns eine schoene Einleitung zur Reise. Zahlreiche Parks lockern die Stadt auf, schmale Gassen die in der Altstadt von Cafes gesaeumt sind, kleine Maerkte, all das ist Havanna.
Der zweite Tag stand im Zeichen der Universitaet. Wir wollten unbedingt die medizinische Falultaet sehen, da die Ausbildung kubanischer Aerzte ja eine sehr gute sein soll. Auf dem Weg trafen wir zwei junge Leute, mit denen wir leich viel Spanisch reden konten und die uns in eine Studentenbar brachten, wo schon die jungen Revolutionaere ihre Plaene schmiedeten. Stundenlanges Herumgehen bei den Temperaturen zwang uns immer zu kleinen oder groesseren Siestas am Nachmittag. Auch der Zeitunterschied war fuer uns Nachtmenschen kein Problem.
Abends spazierten wir immer noch ein wenig durch die Gegend, goennten uns sogar einen Cocktail in einem der Luxushotels. In den touristischeren Cafes spielen immer wieder Bands die klassische Musik Cubas, aber auch dafuer wird immer weider gerne Geld genommen.

Unsere Budgetplanung mussten wir schon frueh ueber den Haufen werfen, aber schliesslich ist es unser wohlverdienter Urlaub. Was solls also.

Im Revolutionsmuseum waren wir auch. Auf mehreren Stockwerken wird dokumentiert und werden die Helden geehrt. Uniformen, Pistolen, Angriffsplaene. Sehr interessant.
Ansonsten hoert man nichts kritisches ueber das Land. Die Menschen sind dankbar fuer funktionierende Gesundheitssysteme (Gratis fuer alle), Bildung (es gibt keine Analphabeten).

Die Reise verlaeuft bis jetzt sehr harmonisch, wir sind uns ueber alles einig, haben dieselben Vorstellungen und geniessen gerne.
4.7.06 17:42


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CUBA 2 - Vinales

Nach den audregenden Tagen in Havanna haben wir beschlossen weiter nach Vinales zu fahren. Die Leute aus der Unterkunft kennen hier wen, und so werden die Dinge sehr unproblematisch. Vinales liegt suedwestlih von Havanna in einer Gegend von der man sagt, sie sei die schoenste auf ganz Cuba. Und es stimmt auch. Huegellandschaften, kleine Doerfer und Landwirtschaft haben ihren Reiz. Gestern Vormittag machten wir eine Tour auf dem uecken zweier Pferde, ueber Felder hin zu einem kleinen Bauernhaus, wo uns der Besitzer Saft aus einem Zuckerrohr presste und dem Steve eine Zigarre rollte. So ein Zuckerrohrsaft ist wirklich aeusserst lecker! Auch wenn es hier ein wenig touristisch ist, erfreuen wir uns an der Sonne, der Unkompliziertheit und am guten Essen, das die Dame des Hauses uns zubereitet. Dem Steve gehts heut nicht so gut, er liegt jetzt grad im Bett und wir machen usn einen ruhigen Tag. Es gibt nichts Schoeneres als auf den suessen Terrassen der kleinen Haeuschen zu sitzen, Spanisch zu hoeren und Tagebuch zu schreiben oder zu lesen.

Manchmal erscheint es uns noch seltsam dass wir soweit von Europa weg sitzen und es uns trotzdem so gut geht.

Das mit dem Spanisch ist allerdings so eine Sache. Trotzdem wir ja gezwungen sind, moeglichst alles zu checken und uns auf Spanisch auszudruecken, stottern wir noch irdentlich was zam. Aber es wird shcon, und wir sind auch motiviert uns mal wieder mit spanischer Grammatik auseinanderzusetzen.

Ich weiss nicht wann ich das naechste Mal zu einem Internet komme, aber die Plaene fuer die naechsten Tage sind: Strand in Maria La Gorda, das ist das suedwestlichste Zipfel Cubas, Hoehlenabenteuer in der Naehe von Vinales. Danach fuer ein paar Tage auf die Isla de La Juventud, vieleicht goennen wir uns einen kleinen Tauchausflug. Danach geht es weiter nach Trinidad und Santiago und Baracoa.

Einen Grossteil meines Gepaecks hab ich in Havanna gelassen, hhol ihn beim Rueckweg wieder ab und kann so viel leichter uunterwegs sein.

MMMM Das Leben ist schoen, ein paar Postkarten hab ich auch schon geschrieben, aber die sind recht teuer einerseits udn brauchen angeblich an die drei Wochen bis sie ankommen.

Alles Liebe in die Heimat!
4.7.06 17:54


CUBA 3 - Vinales

In Vinales haben wir dann noch ein paar entspannende tage verbracht. sind viel auf der terrasse unserer casa gesessen und haben die gegend fotografiert. ausserdem haben wir einen ausflug in eine der grossen grotten gemacht, die cueva de santo tomas, durch die wir mit guide gestapf sind. dunkel und mit vogelspinne und schwalben und tropfsteinen und aussicht ueber das tal, wie in einem land vor unserer zeit.
wir haben schaukelstuehle gezaehlt, und siehe da, in vinales, einem 4000 einwohner ort, haben wir an einem abend, die hauptstrasse entlang spazierend, ueber hundert schaukelstuehle an terrassen gezaehlt.
in cuba wohnt es sich ja immer in diversen casa particulares, untermietzimmer bei familien. und so bekommt man was mit vom leben der einheimischen.
die ausfluege zu den straenden in de rgegend haben wir nicht gemacht, weil sie sich erstens nicht ausgingen und zweitens haben wir uns vorgenommen auf die isla de la juventud zu fahren, wo ja rundherum nur wasser auf uns wartet.. so dachten wir..
14.7.06 22:02


CUBA 4 - Isla de la Juventud

man mache es sich jetzt im sessel bequem. es folgt eine erzaehlung die ruhe und zeit braucht..

vinales verliessen wir in aller fruehe damit sich die weiterreise auf die insel ausgeht ohne dass wir enie nacht in havanna verbringen sollten.
im bus schlaeft es sich gut.
in havana mussten wir nach einigem hin und her erfahren, dass der letzte bus zum hafen schon abgefahren war. man bot uns an mit dem taxi zu fahren. nach einigem verhandeln, und darin sind wir schon richtig gut, man sprach uns schon kubanische eigenschaften in der hinsicht zu, fanden wir uns am ruecksitz eines autos wieder dass uns in eiligem tempo richtung boot brachte. fuer den fall dass wer fragt, wir sind alle freunde.

mittlerweile brach ein gewitter ueber uns herein, am hafen wartete ein unterstand und leute, die auch aufs schiff warteten. in drei stunden soll es ankommen hiess es. uns war raetselhaft wieso wir nicht im offiziellen awrtehaeuschen warten durften, wieso es keine tickets gab, wieso massenweise leute in bussen an uns vorbeifuhren die scheinbar keine probleme hatten.. so wars nunmal, wir standen im ansteigenden wasser, und hielten uns mit keksen bei laune..
14.7.06 22:09


siehe unten CUBA 4 - Isla de la Juventud

nach den drei stunden, das schiff hatten angelegt, funkte irgendwer dass die touristen durchzulassen seien. wir also unsre sachen gepackt und richtung boot geduest. und dann dankbar noch die sitzplaetze neben dem klo angenommen. nicht vergessen, das wetter war schlecht. kein horizont zu sehen, es blitzte udn regnete, und dementsprechend ebsuchten viele menschen die toiletten. auch mir wurde ein bisschen schlecht, aber es gab gratis anti-nausea tabletten und lustiges fernsehprogramm.
nach diesen fast sechs stunden auf dem schiff, gut dass ich den steve hab auf dem man immer schlafen kann wenn sonst alles bissi waeh ist, wurden wir auf der isla abgeholt und in eine casa gebracht. die gastgeber da waren total nett. ein junges paerchen mit hund in einem fuer de verhaeltnisse dort wirklich grosen haus. allerdings eine nciht legale unterkunft. falls wer fragt, hier wohnen wir nicht.
14.7.06 22:13


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