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Reisetagebuch: GHANA/Kumasi

seit dienstag sind wir hier in kumasi. untergebracht in einer wohnung innerhalb des krankenhausareals. wir wohnen mit zwei deutschen; die anderen austauschstudenten sind aus deutschland, holland und der schweiz. sehr interessante leute, mit starken fast erschlagenden persoenlichkeiten..
wir verbrachten einen abend in accra (vom flughafen abgeholt von einem netten den wir aus aegypten kannten) udn sind dann 5 std in einem oagen bus durch die landschaft gefahren. diese ist auch wirklich so wie man sichs vorstellt. von palmen und wuchernden baeumen umrahmte strassen aus roetlichem erdboden. dazwischen frauen mit koerben auf dem kopf und huetten an denen ein coca cola schild lehnt.

ich war jetzt shcon drei tage im spital. die aerzte sind unglaublich freundlich und erklaeren einem alles. ich war auf der station fuer infectious diseases, die meisten fealle waren malaria und meningitis. die kinder sind viel tapferer als bei uns. und wahnsinnig suess. ich habe mit dem englishc eigentlich gar keine probleme und auch meine medizinischen kenntnisse sind nicht so schlecht wie ich dachte.
die zustaende im spital sind natuerlich ganz anders als bei uns. da liegen 20 kinder plus eltern in einem saal. die betten kreuz und quer, und alles schreit lacht redet laut..

ueberhaupt wird alles mit mehr "scheiss mir nix" einstellung gemacht. es wird langsam gegangen, ohne hektik operiert, und was geht verschoben.

ich sitze gerade in einem internet cafe. es ist sechs uhr und die sonne fast untergegangen deswegen werde ich mich wieder auf den weg nachhause machen. mein abendessen reis wartet auch. und vielleicht goenn ich mir auf dem weg noch eine ananas.
2.9.05 20:19


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Reisetagebuch: GHANA/Kumasi

seit dienstag sind wir hier in kumasi. untergebracht in einer wohnung innerhalb des krankenhausareals. wir wohnen mit zwei deutschen; die anderen austauschstudenten sind aus deutschland, holland und der schweiz. sehr interessante leute, mit starken fast erschlagenden persoenlichkeiten..
wir verbrachten einen abend in accra (vom flughafen abgeholt von einem netten den wir aus aegypten kannten) udn sind dann 5 std in einem oagen bus durch die landschaft gefahren. diese ist auch wirklich so wie man sichs vorstellt. von palmen und wuchernden baeumen umrahmte strassen aus roetlichem erdboden. dazwischen frauen mit koerben auf dem kopf und huetten an denen ein coca cola schild lehnt.

ich war jetzt shcon drei tage im spital. die aerzte sind unglaublich freundlich und erklaeren einem alles. ich war auf der station fuer infectious diseases, die meisten fealle waren malaria und meningitis. die kinder sind viel tapferer als bei uns. und wahnsinnig suess. ich habe mit dem englishc eigentlich gar keine probleme und auch meine medizinischen kenntnisse sind nicht so schlecht wie ich dachte.
die zustaende im spital sind natuerlich ganz anders als bei uns. da liegen 20 kinder plus eltern in einem saal. die betten kreuz und quer, und alles schreit lacht redet laut..

ueberhaupt wird alles mit mehr "scheiss mir nix" einstellung gemacht. es wird langsam gegangen, ohne hektik operiert, und was geht verschoben.

ich sitze gerade in einem internet cafe. es ist sechs uhr und die sonne fast untergegangen deswegen werde ich mich wieder auf den weg nachhause machen. mein abendessen reis wartet auch. und vielleicht goenn ich mir auf dem weg noch eine ananas.
2.9.05 20:19


2/Reisetagebuch GHANA/Kumasi

das war vielleicht ein spannendes wochenende. am samstag haben wir westafrikas groesste goldmine besichtigt von innen und aussen und dazu einen kleinen ort an dem die typische ersehnte marie umringt von kleinen kindern stattgefunden hat. ich hatte die kamera dabei und die kinder sind noch nicht so scheu. und alle wollten sich filmen lassen. und einen luftballon haben und die hand geben. einfach irre
die reise zu dem ort hat mit trotro stattgefunden, die coolste art zu reisen. und man kommt immer mit allen ins gespraech.
am sonntag haben wir um 7 uhr frueh eine messe besucht. da gings rund.. mit singen und sex-gespraechen wurden die leute angezogen.
danach haben wir uns das grosse match ghana-uganda in einem riesenstadion angesehen. wir austauschstudenten waren die einzigen obrunis (weissen) inmitten von einer tobenden 40 000 menschen masse. damit wir eine gute sicht haben sind wir 5 stunden in der sonne gesessen (der erste tag mit sonne!) und haben jetzt dementsprechend farbe.
richtig abenteuerlich sind die julia und ich mit einer gruppe freunden (ja, ich wuerde ein paar wirklich schon als gute freunde bezeichnen) im auto heim. und dann hat uns die polizei wegen ueberbelegung gestoppt. und weil die gemueter sich in ghna schnell erhitzen, haben sie einen am guertel ins polizeiauto gezerrt und mitgenommen.. es hat sich aber alles zum guten gewendet.

heute war mein erster tag auf der mother and baby unit. ich habe das kleinste baby meines lebens gesehen. 800g. mini! und leider am sterben. es ist langsam immer weniger geworden. zuerst noch auf meine stimuli reagiert und spaeter zum atmen aufgehoert.
um auf andere egdanken zu kommen haben wir den riesen markt besucht. so gross wie 14 fussballfelder. da gabs wirklich viel zu sehen. von fisch in allen variationen ueber plastikkuebel in allen farben bis hin zu tuechern mit allen mustern. wir kauften obst und suessigkeiten, die ich mir jetzt genehmigen werde..

heut abend gehen wir vielleicht ins kino, obwohl ich grad erfahren habe dass der hassan tot ist und die laune nicht nach kino..

erfreulich ist das sich alle austauschstudenten gut verstehen, wir unternehmen einiges gemeinsam und chillen abends meistens. auch mit ein paar studenten von hier haben wir richtig viel interessante gespraeche.

danke fuer eure antworten und ich freu mich immer was von daheim zu lesen. obwohl hier auch schon wie ein zuhause ist.
hach

5.9.05 18:33


3/Reisetagebuch GHANA/Kumasi

und wieder ist eine tolle woche vorueber..
donnerstag abend sind wir fuenf stunden mit dem trotro richtung sueden gefahren und haben in einem ort namens cape coast 3 gemuetliche tage und naechte verbracht. wir, das waren julia, christina aus der schweiz und arjan aus holland und ich. wir hatten viel spass zusammen; unglaublich wie man in so kurzer zeit so zusammenwachsen kann.
wir haben den kakum-nationalpark besichtigt und dort eine tour ueber sieben haengebruecken in 40m hoehe gemacht. mit weichen knien bin ich doch wieder heil angekomme.. trotzdem hab ich auf der letzten bruecke mein piercing verloren vor lauter an der unterlippe h erumkauen. wenigstens fiel es genau in den regenwald.. ein schoeneres ende kann ein piercing nicht finden.. die fuehrung durch den wald war total spannend, es schien als koennte man wirklich aus jedem gewaechs etwas brauen oder basteln.

am naechsten tag haben wir ein castle besichtigt und ein bisschen mehr ueber sklaverei gelernt; und danach sind wir den strand entlang spaziert. grosse wellen, stuermischer schaum und tief haengende regenwolken (man bedenke, es ist immer noch regenzeit) auf der einen seite und schief stehende palmen, kinder und fischer und rueckseiten vom dorf auf der anderen seite.
wir sind einige zeit chillend im sand gesessen; ich glaube soviel leben und abenteuer haben wir alle nicht gepackt. zwei jungs haben sich dann zu uns gesessen, mit muscheln abdruecke auf unsre haut gemacht, fasziniert von den blauen adern unsre arme abgetatscht und stolz kunststuecke gezeigt und uns muscheln gebracht.
so wie ich das erzaehle klingts echt paradiesisch; aber man muss schon wissen, dass der strand unglaublich dreckig war, andere leute vorbeikamen und um geld bettelten.
wir sind ueberhaupt oft wie eine attraktion (vor allem wenn man offensichtlich touristisch in gruppen von mehr als 3 leuten herumhatscht). ich kann mir schon vorstellen dass es manchen zuviel wird immer wieder stehen bleiben zu muessen,sich vorstellen, hand geben, eventuell sagen, dass man das und das jetzt nicht kaufen mag.. fuer mich ist es momentan noch sehr ok, weil ich im nein sagen immer besser werde und das ohne schlechtes gewissen und weil ich mich in gewisser weise anpasse.
ein paar von uns haben sich tatsaechlich shcon den schleichenden gang und die 30min verspaetung angewoehnt.

den letzten tag im sueden haben wir auch am strand verbracht weil da endlich sonne schien. wir hatten zwar nur eine gute stunde im sand doch das reichte um uns allen ordentlich farbe zu bringen. bin ich froh! wir sind dann auch im wasser herumgeplantscht und haben mit den wellen gespielt.richtig heftig hats uns dabei immer wieder in den sand gehut, sodass wir nachher wirklich bis in jedes winkerl und faeltchen voll mit sand waren. ein spass!!

die rueckfahrt war bis jetzt die unangenehmste was den platz (oder nicht platz) betrifft. ich kanns gar nicht beschreiben.. 5 leute in einer reihe, man kann irgendwie nur grad sitzten weil sichs sonst fuer die haxn nicht ausgeht aber wenn alle grad sitzen dann gehn sich die schultern nicht aus.. ach, ein abenteuer.. wer fragt sich, wie ich immer noch davon schwaermen kann?

typischen essen haben wir auch probiert: fufu und yamballs. ersteres ist so ein mischmasch aus.. yam und bananen gluab ich.,. und zweiteres ist yam (so ne wurzel, kartoffel aehnlich) fritiert. unglaublich lecker..

ja und jetzt gibt es wieder eine woche im spital. auf meiner station sind diesmal schon aeltere kinder bei denen ich mich eher traue blutabnahmen zu machen als bei den neugeborenen.
naechstes wochenende gehts dann auf in den norden zu einem anderen nationalpark.
heut hab ich zwei ananas im gepaeck, mein mittagessen und am nachmittag wird weiter durch die stadt spaziert. heut hab ich b eim hergehen wieder neue plaetzchen entdeckt. genial..

liebe gruesse!!

12.9.05 16:17


4/Reisetagebuch GHANA/Kumasi,Tamale,Mole

Wir sind gerade zurueck gekommen von einem spannenden wochenende in den mole nationalpark im norden ghanas. die reise dorthin schien ewig und trotz allem vergisst man diese 7 stuendigen busfahrten dann doch so schnell wieder dass mans wieder macht. die reise ging zuerst nach tamale wo wir auch schon 4 andre touristen kennen gelernt haben. zwei aus holland und zwei aus england. mit denen haben wir dann mitten in der nacht versucht eine unterkunft zu finden und es blieb dann nur mehr eine mission ueber.
am naechsten tag sind wir mit einem anderen bus weitergefahren in den park. die schlimmste fahrt meines lebens: jeder plkatz schien doppelt verkauft worden zu sein, auf jeden fall haben wir uns auf den metalstangen zwischen den sitzen halten duerfen. in der mitte, da wo keine luft bei den fenstern mehr reinkommt, und heiss wars.. und das ganzefuer 6 stunden. mit schlagloechern und waaaa. schoen wars..

im park hatten wir dann ein grosses zimmer das wir mit den englaendern teilten. der plan war : frueh aufstehn damit wir bei der ersten fuehrung durch den park um sieben dabei sind. und das ging auch so. um sechs uhr gabs einen furchtbaren krach als ob eine horde bueffel uebers dach rennt und die terrasse. richtig erschrocken haben wir uns zum fenster begeben und dann sassen sie da, die affen. eine gruppe von mindestens 20 tieren, und gar nicht mal so klein.. wir haben dann natuerlich die tuer aufgemacht und festgestellt dass die recht zutraulich sind.. aber auch grosse zaehne haben. ein abenteuer!
danach sind wir zwei stunden durch den park gegangen mit einem wirklich netten guide. innerhalb der ersten 15 minuten sahen wir auch schon den ersten elefanten, "people s friend" sein name. er hatschte durch so ein dorf und wir sind ihm einfach nach. weiters schweine und antilopen und affennatuerlich. dieser nationalpark war nicht wie der andre ein regenwald aber savanne. gefaellt mir persoenlich viel besser weil das gruen schoener leuchtet in der sonne..

zurueck im hotel das mitten im park liegt und von dem man am pool liegend einen blick ueber bis zum horizont reichende baumwipfel und graeser hat schnellte der happiness-pegel auf ueber 100%. auf einem aussichtspunkt sitzend bepbachteten wir eine horde von 5 elefanten die sich langsam inrichtung see begaben, badeten, tauchten, und dann zum fressen immer naeher kamen. ich schaetze, das waren nicht mehr als 30 meter.. richtig genial..
am nachmittag sind wir mit einem pick-up noch weiter in den park gefahren und haben das leben nciht mehr gepackt. da sitzt man auf der ladeflaeche von so nem wagen, das gruen der graeser und baume leuchtet wie .. weiss nicht, einfach unglaublich halt.. in den baeumen sizten voegel, unter ihnen die schweine. dann lauchtet auch noch die sonne orange bevor sie untergeht. und man realisiert dass man in afrika sitzt! so weit weg von allem und man fuehlt sich doch daheim..

ab morgen bin ich wieder im spital und freue mich schon darauf. wir sind uns bewusst geworden dass wir jetzt nur mehr eine woche hier in kumasi sind. die zeit vergeht schon sehr schnell.. dabei gibts noch so viel zum reden und lernen und geniessen..

fuer fotos gibt s einen link von einer mitbewohnerin www.sara-in-ghana.de

bussis in die welt!!
19.9.05 01:07


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